programm video folkwang XI _______________ 05. November 2003
'
filme und videos über die (un-) wirklichkeit'
museum folkwang essen

mittwoch, den 5. november 2003 um 20 uhr im museum folkwang, saal 1


die medien film und video geben künstlern wie kaum eine andere ausdrucksform die möglichkeit mit der darstellung der realität zu spielen. die arbeiten dieses programms zeigen in bewegten bildern, wie reale motive die grenzen der wirklichkeit überschreiten können. was dem betrachter auf den ersten blick in seiner wahrnehmung bekannt erscheint, gerät auf den zweiten aus den fugen. die künstler setzen zur realisierung ihrer ideen die videotechnik ein, schöpfen die gestaltungsvielfalt der inszenierung aus oder fixieren und inszenieren einen witzigen oder absurden moment.
alle arbeiten spiegeln die deutliche intention der filmemacher wieder, die sehgewohnheiten der betrachter zu durchbrechen. dies gelingt ihnen, indem sie mit fantasie neue welten und handlungen erschaffen und gleichzeitig durch die anlehnung an unsere wirklichkeit eine verwandtschaft herstellen. andere werke des programms zielen bewußt auf eine visuelle irritation. mit geschickter inszenierung oder computermanipulation werden dimension, raum und zeit umstrukturiert und für unsere wahrnehmung neu definiert. und sogar dokumentierende arbeiten zeigen uns, daß selbst die unmittelbare realität in ihren versteckten momenten etwas unwirkliches in sich birgt.


programm:

Paul Horn/Harald Hund (A), "tomatenköpfe", 2002, 5:40 min.
Oliver Husain (D), "q", 2002, 15:30 min.
Tobias Kipp (D), "kalkheim", 2002, 9:40 min.
Franz Höfner (D), "utrechter hütte", 2002, 2:30 min.
Daniel Kunle/Immo Lüdemann (D), "freie auswahl", 2001, 6 min.
Slawomir Elsner (D), "sperrmüll", 2002, 3:37 min.
Ezra Eeman (B), "look at me standing here", 2001, 8 min.
Claudia Schmid (CH), "zwischen jetzt und später", 2002, 6:20 min.

© F. Höfer © O. Husain

auswahl, text und einführung: Kristina Danzer
organisation: kunstring folkwang/Christine Heim


eintritt: euro 3, ermäßigt euro 2, mitglieder des kunstring folkwang frei