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ausstellung zeigt zwei junge positionen aus dem bereich Film/Video.
beide künstler nutzen das medium videotechnik, indem sie mit
blickwinkeln, schnitten, technischer verfremdung und unterschiedlichen
präsentationstechniken experimentieren. das thema bewegung,
stadt und mensch schliesst die arbeiten thematisch zusammen und
gemeinsam ergeben sie ein rhythmisches audiovisuelles bild.
i n der videoarbeit 'going ´99' (1999) der koreanischen und
in köln lebenden künstlerin Hee-Seon Kim gehen menschen,
jeweils aus demselben blickwinkel aufgenommen, durch verschiedene
orte auf der ganzen welt. durch die kurzen schnitte, die zahlreichen
protagonisten, die im hintergrund manifestierten ortswechsel und
den einsatz von musik entsteht ein rhythmisches gesamtbild und der
eindruck einer fließenden bewegung.
i n Martin Brandts video 'zebrastreifen' (2001) sind über einen
zebrastreifen gehende menschen aus der vogelperspektive aufgenommen.
das bild wird über einen fernsehmonitor wiedergegeben. wie
bei einer defekten kassette während des abspielens sind sprünge
und verzerrungen zu sehen. zum größten teil entsprechen
sowohl die bilder als auch der synchron ablaufende ton einem realen
effekt und sind nur minimal nachträglich bearbeitet.
'going '99' wird im völlig
verdunkelten großen raum des auswärts kunstraums gezeigt,
'zebrastreifen' in dem kleinen, über eine wendeltreppe zu erreichenden
unteren raum. |
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