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der film ist
eine dichte collage futuristischer architektur der 50er jahre am
Beispiel der auf dem reissbrett entworfenen, künstlichen stadt
Brasilia, "die letzte Utopie des 20. Jahr-hunderts" (Umberto
Eco). die "Hauptstadt der Hoffnung" wurde zu einem paradigma
für das präzise und theoretisch perfekt geplante städtische
architekturkonzept. das ist heute ihr schicksal, denn allein wärter
und putzkolonnen bevölkern diesen ort, der von einer lebenden
bevölkerung verlassen zu sein scheint.
Matthias Müller kombiniert in Vacancy eigene bilder
von 1998 mit amateur-material und spielfilmsegmenten von 1960 und
zeigt in kraftvollen bildern den unter-schied zwischen den erwartungen
und der realität.
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